Ein Hunde-Sarg fürs Gartengrab

Eschweiler. Was tun, wenn Hund oder Katze, Kaninchen oder Vogel sterben? Diese Frage werden sich wohl schon viele Haustierbesitzer gestellt haben, wenn ihr vier- oder zweibeiniger Liebling verstorben ist. Dabei gibt es nach dem Tod eines Haustieres verschiedene Möglichkeiten. Während viele Frauchen und Herrchen ihr Tier im eigenen Garten begraben, erfreuen sich nun auch Tierfriedhöfe immer größerer Beliebtheit.

Nicht willkürlich

Zu beachten ist dabei vor allem eins: Wie auch beim Menschen darf die Bestattung eines Tieres nicht einfach willkürlich und beliebig erfolgen. Der Gesetzgeber schreibt daher gewisse Regeln vor. So heißt es im Tierkörperbeseitigungsgesetz von April 2001: «Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse sind so zu beseitigen, dass die Gesundheit von Mensch und Tier nicht durch Erreger übertragbarer Krankheiten oder toxische Stoffe gefährdet, Gewässer, Boden und Futtermittel durch Erreger übertragbarer Krankheiten oder toxische Stoffe nicht verunreinigt und schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes nicht herbeigeführt werden.»

Wasserschutz beachten

Grundsätzlich schreibt dieses Gesetz vor, dass «Körper von Hunden, Katzen, Geflügel, Kaninchen und Edelpelztieren, die sich im Haus, Betrieb oder sonst im Besitz des Menschen befinden, in Tierkörperbeseitigungsanstalten zu beseitigen sind.»

Aber - und das wird wohl für jeden Besitzer eines verstorbenen Haustieres am wichtigsten sein - diese Gesetzespassage gilt nicht für einzelne Körper von Hunden, Katzen, Ferkeln, Kaninchen, Vögeln und Kleintieren. Wer also seinen geliebten Vier- oder Zweibeiner im Garten begräbt, handelt nicht gesetzeswidrig, sondern ganz legal.

Allerdings sind dann auch hierbei gewisse Punkte zu beachten: Die Bestattung darf nur auf eigenem Gelände, aber nicht in Wasserschutzgebieten und nicht in unmittelbarer Nähe öffentlicher Wege und Plätze, erfolgen. Die Tierkörper müssen so vergraben werden, dass sie mit einer ausreichenden, mindestens 50 Zentimeter starken Erdschicht bedeckt sind.


Auch spezielle Särge für Tiere sind mittlerweile auf dem Markt. Die Aachener Diplom-Designerin Cornelia Ortlepp entwirft Särge speziell für verstorbene Vierbeiner. Informationen gibt es unter Telefon 0241/4120005.

Tröstlicher Gedanke

Für die Haustierbesitzer, die keinen eigenen Garten haben oder ihr Tier nicht auf öffentlichem Gebiet beerdigen möchten, gibt es die Möglichkeit eines Tierfriedhofs, die in der gesamten Bundesrepublik immer größere Anwendung finden. Hier können Hund, Katze, Kaninchen oder Vogel ihre letzte Ruhe finden - für viele Haustierbesitzer ein tröstlicher Gedanke. In Eschweiler und der Region gibt es bisher keinen solchen Tierfriedhof, die nächsten befinden sich in Köln, Bergisch-Gladbach und Kerpen.

Und wie auch beim Menschen bietet die Tierbestatter verschiedene Möglichkeiten der Beerdigung an, die allerdings nicht ganz preiswert sind.


Die Preise für eine Einäscherung oder Erdbestattung des Tieres schwanken je nach Tierart und Tiergröße zwischen 50 und 300 Euro. Wählen kann man auch zwischen verschiedenen Grabstellen-Angeboten.

  (Pressebericht aus der Aachener Zeitung vom 07.04.2004)

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