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Ja, das Bestatten Ihres Haustieres ist erlaubt!

 

Die Bestattung von Tieren auf eigenem Grundstück ist nicht verboten, sie ist unter bestimmten Voraussetzungen nach wie vor erlaubt!

 

 

Die Gesetzlichen Möglichkeiten einer Tierbestattung

Unter bestimmten Auflagen ist das Bestatten von Haustieren erlaubt. Der Gesetzgeber regelt dies u. a. im Ausführungsgesetz zum Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz - AGTierNebG NRW -.

 

Erlaubt ist:

Wenn Ihnen ein Grundstück zur Verfügung steht:

- sind Sie der Eigentümer, so dürfen Sie einzelne Tiere (Haustiere) auf Ihrem Grundstück vergraben

- sind Sie nicht Eigentümer, so dürfen Sie mit Genehmigung Ihres Eigentümers einzelne Tiere (Haustiere) auf dem Grundstück vergraben

dabei müssen Sie folgende Vorschriften beachten:

  1. Auf Grundstücken, die sich in einem Wasserschutzgebiet befinden dürfen grundsätzlich keine Tierkörper begraben werden.

  2. Die Tierkörper müssen min. 50 cm unter der Erdoberfläche vergraben werden.

  3. Die Tierkörper dürfen nicht in der Nähe von öffentlichen Wegen vergraben werden.

 

Verboten ist:

- Die Bestattung in der Nähe oder im Wasserschutzgebiet
- Wenn die Grabstelle an öffentlichen Plätzen und Wegen angrenzt
- Die Bestattung auf eigenem Grund von Tieren, die an ansteckenden
  Krankheiten (wie Katzenseuche, FIP u. a.) verstorben sind.
- Das Vergraben von Tierkörpern in freier Natur.

 

Weiter ist zu beachten:
Neben dieser Gesetzeslage, kann es in einzelnen Gemeinden und Städten Einschränkungen (z. B. nur bis zu einer Schultergröße von 30 cm) oder gar Verbote bezüglich einer Bestattung geben. Fragen Sie in jedem Fall vor einer Bestattung bei Ihrer zuständigen Gemeinde/Behörde nach.

 

Noch ein Tipp:
Fragen Sie Ihre Nachbarn, ob Sie mit einer Bestattung von Ihrem verstorbenen Tier einverstanden sind. Dies kann im Nachhinein viel Ärger ersparen (oder Ausgrabungen).
 

 

Was Sie wissen sollten

 

Wenn Sie Ihr Tier nach seinem Tod beim Tierarzt belassen, wird es in einer Tierkörperverwertungsanlage "entsorgt".

 

Doch was passiert dann mit Ihrem Haustier?
Der Gesetzgeber schreibt den weiteren Verlauf vor:

2. Betrieb § 5

(1) Tierkörper, Tierkörperteile und Erzeugnisse sind mit thermischen Verfahren, bei denen Wärme indirekt zugeführt wird, zu behandeln. Sie sind
1. auf Teile von einer Größe von höchstens 50 mm zu zerkleinern,
2. bis zum Zerfall der Weichteile zu erhitzen und anschließend
3. mindestens 20 Minuten lang ununterbrochen bei einer Temperatur von
    mindestens 133° C und einem mit gesättigtem Dampf erzeugten Druck von
    mindestens 3 bar heiß zu halten.
Das Material ist während des ganzen Vorganges ständig zu durchmischen. Die Dauer des Heißhaltens, die Höhe der Temperatur und des Dampfdruckes sind fortlaufend.....

 

Für jeden Tierfreund ein grausamer Gedanke!

 

Die Kosten tragen Sie als Tierhalter. Diese liegen je nach Region und Aufwand z. B. bei einem Hund zwischen ca. 30.- Euro bis 120.- Euro.

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, sind wir 24 Std. für Sie erreichbar unter 0241-4120005.

Gerne geben wir Ihnen auch Auskunft über Ihr zuständiges Veterinäramt Ihrer Stadt, von dem Sie sich die Richtigkeit des Gesetzes dann telefonisch oder persönlich bestätigen lassen können.

 

 

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